Waginger See Hoibe – das Bio-Zwickelbier aus der Region

Auf Anregung einer Gastgeberin aus Waging, dass man sich Gedanken über ein Urlaubsbier machen möge, hatte die Tourist-Info die Idee, die in der Ökomodellregion angebaute Bio-Braugerste von der Steiner Brauerei ins Spiel zu bringen. Nun ist das Ergebnis auf dem Markt und im Einzel- und Fachhandel rund um den Waginger See erhältlich. Mit dem Gedanken, Urlaubsgäste zur An- oder Abreise mit einem kleinen Geschenk zu überraschen, möchten sich vor allem Vermieter von Privatzimmern und Ferienwohnungen angesprochen fühlen, das Bier anbieten und somit regionale Identität im Tourismus fördern.

Seit 2015 verarbeitet die Schlossbrauerei regionale Bio-Braugerste zu fünf hervorragenden Heinz-vom-Stein-Bieren. Ein Dutzend Bio-Landwirte aus der Ökomodellregion beliefern die Traditionsbrauerei aus Stein an der Traun mit Qualitätsbraugerste. Dies ist ein wertvoller Beitrag, um ein wichtiges Ziel der Ökomodellregion Waginger See - Rupertiwinkel zu erreichen: mehr Landwirte und Verarbeiter für die Herstellung heimischer Bio-Produkte zu gewinnen. Seit 2017 gibt es das eigens für die Urlaubsregion Waginger See abgefüllte  Bio-Zwickelbier „Waginger See Hoibe“, gemäß dem Motto „Aus der Region, für die Region“.

Die Verkaufsstellen der Waginger See Hoibe sind hier einsehbar.

Ein Bericht von Eva Gruber.

Eingangsbild: Die neue Waginger See Hoibe – das Bio-Zwickelbier aus der Region wird von Eva Gruber, Leiterin der Tourist-Info Waging präsentiert, Bild von Hans Eder. 

Die ÖMR hat sich ein Tourismuskonzept erarbeitet

Anstrengende Wochen liegen hinter den Verantwortlichen der Waginger Tourist-Info und der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel. In weniger als drei Monaten haben sie zusammen mit touristischen Fachleuten aus den zwei Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land sowie interessierten Bürgern unter Leitung von Prof. Dr. Ulrike Pröbstl-Haider ein Tourismuskonzept erstellt. Nachdem dieses Konzept bei verschiedenen Treffen und Workshops ausgearbeitet und bei einer Veranstaltung in Otting präsentiert worden war, wurden Elemente daraus zu einer Bewerbung verwoben, mit dem die Region an einem Wettbewerb des Bayerischen Umweltministeriums teilnimmt. Als Pilotprojekt sollen dabei über den Wettbewerb drei Gemeinden ausgewählt werden, die sich zu einer Naturtourismus-Region entwickeln sollen und die dafür jeweils eine Förderung von bis zu 70.000 Euro erhalten.

Gerade noch rechtzeitig vor dem Abgabetermin am 30. April ist die umfangreiche Bewerbung fertig und abgeschickt worden. Jetzt durfte Tourist-Info-Leiterin Eva Gruber ihren verdienten Urlaub antreten; denn nun ist Abwarten angesagt. Die Gewinner des Wettbewerbs werden erst am 5. Juli bekanntgegeben. Das Konzept war mit prognostizierten Kosten von 28.000 Euro verbunden. Die Leader-Region Traun-Alz-Salzach hatte dafür eine Förderung von 12.000 Euro zugesagt.

Für diese Bewerbung konnten die Macher aus einem umfangreichen Pool schöpfen. In den Workshops zum Tourismuskonzept waren viele Ideen entstanden und eingebracht worden. So war die Auswahl der Vorschläge, die letztlich priorisiert wurden und Eingang ins Konzept fanden, nicht ganz einfach. Mit einem Punktesystem wurden letztlich 18 Punkte herausgegriffen. An diesen soll, wie Prof. Pröbstl-Haider sagte, weitergearbeitet und sie sollen „mit Fleisch gefüllt werden“. In der Versammlung beim „Oberwirt“ in Otting stellte sie diese Punkte vor.

In den Bereichen Tourismus, Landwirtschaft und Gastronomie wurden fünf Vorschläge nahezu gleichwertig genannt. Das waren die Projekte „Vögel –  Vielfalt in der Feldflur“ mit Wettbewerb, Kartierung, Infotafel und eventuell sogar Beobachtungsplattform, Naturerlebniswege für Familien am Seeufer und Dobelbach,  ein Radtourenvorschlag „Bierweg –  vom Getreide bis zur Verkostung“, die Weiterführung des Streuobstprojekts mit weiteren Pflanzungen und begleitenden Veranstaltungen, sowie die Herausgabe einer Broschüre „Gesichter der Ökomodellregion“, in der Bioerzeuger des Einzugsgebiets vorgestellt werden sollen.

Im Bereich Bildung, Erlebnis und Lernen wurden drei Vorschläge ausgesucht.  Die meisten Stimmen erhielt der Vorschlag, zertifizierte Kulturlandschaftsführer auszubilden. Weitere Projekte betrafen eine Plattform zur Vernetzung  von Umweltbildungsangeboten, einen Lehrpfad an der Grenze zu Österrreich als Wander- oder Radweg und ein Bildungsangebot zum Thema „Landschaftsgeschichte erleben“. 

Zum Themenkomplex Produktentwicklung entfielen die meisten Stimmen auf Landschaftswandern, Erlebnisarchitektur, Jugendspiele zur Ökomodellregion, Einkaufen in der Ökomodellregion eventuell über eine Online-Plattform und das Thema „Wilde Küche“. Unter Landschaftswandern ging es nicht zuletzt um den Ausbau  eines Langstrecken-Wanderkonzepts.  Erlebnisarchitektur will den Bau von besonderen Übernachtungsmöglichkeiten etwa in Bäumen oder Fässern anregen. Die Jugendspiele sollten die Jugend an die Inhalte und Schwerpunkte der Ökomodellregion heranführen. Bei der „wilden Küche“ stand das Finden und Kochen mit Wildkräutern im Vordergrund.

Bei Gewerbe und Handel ging es vorrangig um die Förderung von Bio in der Gastronomie, gefolgt vom Thema „Kreative Speisekarte“, in der nicht nur Speisen aufgelistet sein sollen, die vielmehr auch Informationen zu den Produkten, ihrer Herstellung und der Region aufweist. Weitere Projekte in dem Sektor waren „Partnerschaft zwischen Landwirtschaft und Tourismusbetrieben“ und das „Ferienwohnungskörberl“. Letzteres sollte den Gästen zu Beginn ihres Urlaubs angeboten werden, zusammen mit einer Karte der jeweiligen Produzenten.

Anlass und Ziel des Konzepts war zwar ursprünglich keineswegs die Teilnahme an dem Wettbewerb, aber man erhoffte sich davon zusätzliche Motivation, die in der intensiven Erstellungsphase jetzt auch tatsächlich freigesetzt wurde. So hob der Waginger Bürgermeister Herbert Häusl heraus, die Workshops seien „hochkarätig besetzt und hervorragend besucht“ gewesen. In der Ökomodellregion gehe es darum, mit der natürlichen Landschaft und regional beziehungsweise biologisch erzeugten Nahrungsmitteln zu punkten – nicht so wie in manch anderen Tourismusgebieten, wo oft genug gegen die Natur gearbeitet werde. Das Konzept sei wirklich „erarbeitet, nicht übergestülpt worden“, über 120 Personen hätten dabei mitgemacht, mehr als erwartet.

Auch Prof. Pröbstl-Haider meinte, sie sei sehr überrascht gewesen über die Fülle an Vorschlägen – genau 53 an der Zahl. Aus diesen seien nach einer Sichtung durch die Teilnehmer 18 in die Endausscheidung gekommen.

Tourist-Info-Leiterin Eva Gruber nannte das 123 Seiten umfassende Tourismuskonzept „ein tolles Ergebnis in kurzer Zeit“. Viele tolle Ideen seien dabei entwickelt worden, „eine enorme Summe, die uns noch lang begleiten wird“. Damit sei ein praxisorientierter Leitfaden mit vielen Ansätzen entstanden, der dem Gast die Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel erkennbar und erlebbar machen solle: „Jetzt freuen wir uns auf die Umsetzung.“ Dazu meinte die Managerin der Ökomodellregion, Marlene Berger-Stöckl, der genaue Weg der Umsetzung sei noch nicht klar; aber sicherlich würden die Vorschläge nicht in irgendwelchen Schubläden verschwinden. Bürgermeister Häusl schlug vor, dass man sich nochmals treffen und dabei beraten solle, welche Vorschläge man vorrangig angehen wolle.

Ein Bericht von Hans Eder.

Eingangsbild: Freude über ein gelungenes Werk bei, von links, Bürgermeister Herbert Häusl, Prof. Dr. Ulrike Pröbstl-Haider, Ökomodellregion-Managerin Marlene Berger-Stöckl und Tourist-Info-Leiterin Eva Gruber: Nun hat die Ökomodellregion ein eigenes Tourismuskonzept, Bild von Hans Eder. 

 

Auftaktveranstaltung zum Tourismuskonzept für die ÖMR

Das Zusammenspiel von Naturerlebnis und Kulturlandschaft spielt im touristischen Angebot am Waginger See schon immer eine wichtige Rolle. Mit der Ökomodellregion kam das Ziel dazu, mehr Bioprodukte in der Region zu erzeugen und zu vermarkten. Durch die Verbindung zu Direktvermarktern und Bioprodukten aus der Region ergeben sich touristische Chancen, die für Einheimische wie für Gäste stärker erschlossen werden soll. Um passende Angebote in Richtung einer Genussregion zu entwickeln und die Ökomodellregion für den Gast erkennbar und erlebbar zu machen, finden am heutigen Montag und morgen, Dienstag, in der Tourist-Info in Waging vier Workshops statt. Auftakt dazu war eine Veranstaltung im Gasthaus „Alpenblick“ in Weibhausen, bei dem Prof. Dr. Ulrike Pröbstl-Haider aus Polling im Landkreis Weilheim ihre Vorstellungen skizzierte und zur Mitarbeit aufrief.

Die Stärkung des sanften oder Naturtourismus wird aktuell noch angeschoben durch das zufällige Zusammentreffen mit einen Wettbewerb des Bayerischen Umweltministeriums:

Als Pilotprojekt sollen über den Wettbewerb drei Gemeinden ausgewählt werden, die sich zu einer Naturtourismus-Region entwickeln sollen und die dafür jeweils eine Förderung von bis zu 70000 Euro erhalten. Daran will sich auch die Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel beteiligen und hat sich für das Konzept der Unterstützung von Prof. Pröbstl-Haider gesichert.

„Wir wollen unsere schöne Landschaft in den Mittelpunkt stellen“, gab Eva Gruber den über 100 Teilnehmern der Versammlung in Weibhausen eine erste wichtige Leitlinie mit auf den Weg. Und es sollten die regionalen Erzeuger und Landwirte mit ins Boot geholt werden. Ein Ziel dabei sei es, die in der Region erzeugten Bioprodukte dem Gast noch besser zugänglich zu machen – ein originäres Ziel der Ökomodellregion. Um diese Grundzüge und noch viel mehr in ein schlüssiges Konzept zu bringen, sei Prof. Pröbstl-Haider beauftragt worden; zusammen mit regionalen Fachleuten und interessierten Bürgern soll dieses erstellt werden – und zwar bereits bis April, um noch an diesem Wettbewerb teilnehmen zu können.

Nach einem Bericht über die bisherige Arbeit der Ökomodellregion durch den Kirchanschöringer Bürgermeister Hans-Jörg Birner gab Prof. Pröbstl-Haider einen Einblick darüber, welche Inhalte sie im Naturtourismus sieht beziehungsweise welche Zielgruppen dabei angesprochen werden können und sollen. Das sei in besonderem Maß auch die ältere Generation, die sogenannten „Silber-Ager“, die Wert legen auf Natur und Naturerlebnisse, die möglicherweise Kindheitserlebnisse wieder aufleben lassen möchten, die Wellness und Gesundheitsvorsorge schätzen und die, „weil sie im Leben eh schon so viel gesehen haben“, dort Urlaub machen wollen, wo es keinen Stress und keine Sicherheitsprobleme gibt. Eine andere Zielgruppe hat Prof. Pröbstl-Haider in den Menschen ausgemacht, die regionale Authentizität und eine intakte Umwelt suchen, die etwas Sinnvolles im Urlaub tun wollen „als Gegensatz zur Funktionalität und Trivialität im urbanen Alltagsleben“ und die keine Lust mehr auf die globalisierten Tourismusorte haben, die untereinander völlig austauschbar sind.

Die Konzentration auf sanften oder Naturtourismus könne zudem ein guter Beitrag zur Regionalwirtschaft sein. Die Chance, sich damit ein weiteres Standbein zu schaffen, sei da; gleichzeitig sei aber die Konkurrenz groß. Wichtig seien, um Gäste anzuziehen, „normale Häuser und Höfe“, die Authentizität  vermitteln könnte. Solche Unterkünfte in Verbindung mit der schönen Landschaft und dem regionalen Essen und Trinken – das möglicherweise nur in der jeweiligen Region erhältlich ist: Das seien wichtige Voraussetzungen, zu denen noch die passenden Erlebnis-Situationen dazu kommen sollten. Und „der Aspekt Bio kann das i-Tüpferl sein“.


Über 100 Besucher waren zur Auftaktversammlung der Erstellung eines Tourismuskonzepts für die Ökomodellregion nach Weibhausen gekommen. Foto: Hans Eder. 

Eine starke Landwirtschaft und regionale Erzeugung müssten dazu im Mittelpunkt stehen, ergänzt durch unterstützende Angebote. Dabei müsse man sich aber im Klaren darüber sein, dass der Gast der Zukunft anspruchsvoller wird, dass seine Erwartungen höher werden und dass er ein spezielles Erlebnis sucht ohne Belastungen wie Klima und Sicherheit und umweltbezogen.

Somit ergäben sich laut Prof. Pröbstl-Haider gewisse Rahmenbedingungen. Die Kulturlandschaft – „Landschaften, bei denen es sich anzukommen lohnt“ - besitze eine wichtige Bedeutung für den Tourismus. Dazu werde traditionelle Bewirtschaftung mit biologisch erzeugten Produkten erwartet, die den Urlaub authentisch machen. Regionale Identitäten sollten erhalten bleiben und Management sollten gefunden werden, die die Qualität und Vielfalt bewahren.

Am Beginn der konkreten Arbeit, die am heutigen Montag in der Tourist-Info in Waging beginnt, stehe eine Bestandsaufnahme, also eine Ermittlung des Ist-Zustandes an erster Stelle. Dann werde es darum gehen, die regionalen Angebote nach ihren Stärken und Schwächen zu beurteilen und daraus ein touristisches Leitbild für die Region zu erstellen. Dann müssten Angebote und Maßnahmen ausgearbeitet und ein Umsetzungsplan mit Prioritätenliste erstellt werden. Und hinter alle dem, so verhehlte sie nicht, steckt ein bisschen Druck dahinter: „Ende März muss das fertig sein.“ Also wird an die Workshops heute und morgen durchaus ein sportlicher Anspruch gestellt.

Ein Bericht von Hans Eder.

Tourismuskonzept für die ÖMR als LEADER-Projekt bewilligt

Am Montag, 19. Dezember 2016 ist vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim der positive Bescheid zur Ausarbeitung eines touristischen Profils für die Ökomodellregion (ÖMR) in der Marktgemeinde Waging eingegangen. Dabei handelt es sich um ein Förderprojekt der LEADER-Region Traun-Alz-Salzach, bei dem zum ersten Mal die Einbindung der drei neuen Mitgliedsgemeinden – Teisendorf, Saaldorf-Surheim und Laufen – aus dem Berchtesgadener Land erfolgt. Die Ausarbeitung des Konzeptes wird von der „AGL Arbeitsgruppe für Landnutzungsplanung“ unter Federführung von Prof. Dr. Ulrike-Pröbstl-Haider aus Polling, Landkreis Weilheim, übernommen. Bis Ende März 2017 soll ein praxisorientierter Leitfaden erstellt werden, der dem Gast die Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel erkennbar und erlebbar macht. Hier werden vor allem Alleinstellungsmerkmale in den Bereichen Biolandbau und regionale Produkte untersucht, basierend auf Angeboten im Naturtourismus. Als Antragsteller übernimmt die Marktgemeinde Waging mit 55 Prozent den Hauptteil der Gesamtkosten in Höhe von 28.295,34 Euro. Der Rest der Kosten verteilt sich auf neun Gemeinden, je nach Zahl der Übernachtungen von 2015. Dank der bewilligten Zustimmung von LEADER verringern sich die Kosten für jede Gemeinde um mindestens 40%. Neben touristischen Fachleuten aus den Landkreisen Traunstein und Berchtesgaden sind alle interessierten Bürger aufgerufen, an ein bis zwei geplanten Arbeitssitzungen teilzunehmen. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. Mit den Dachmarken Chiemgau Tourismus e.V. und der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH gibt es eine enge Verzahnung und Abstimmung. Die Projektleitung liegt bei Eva Gruber, der Leiterin der Tourist-Info Waginger See. Kooperationspartner sind LEADER-Managerin Elke Ott und die Gemeinden der Ökomodellregion.
(Pressemitteilung der Tourist Info Waginger See vom 22.12.2016)

Gemeinsames Tourismuskonzept zur Ökomodellregion (ÖMR)

Zum ersten Mal planen alle Mitgliedsgemeinden der Ökomodellregion ein gemeinsames Förderprojekt über Leader:

Ist das Prädikat „staatlich anerkannte Ökomodellregion“ auch für Erholungssuchende interessant und wenn ja, wie können wir die Modellregion für den Gast erkennbar und erlebbar machen?  Welche Angebote können wir entwickeln, die unsere Alleinstellungsmerkmale im Bereich Biolandbau und ökologische Projekte herausheben, und wie bringen wir unsere regionalen oder ökologischen Produkte dem Gast genussvoll nahe? Wie kann der Gast dazu beitragen, dass bäuerliche Betriebe wie z.B. mit Urlaub auf dem Bauernhof, mit Seminarräumen oder mit Direktvermarktungsangeboten weiter gestärkt werden? Diese Fragen sollen in einem touristischen Konzept beantwortet werden, das durch ein Büro von Januar bis März maßgeschneidert werden soll. Ein wichtiger Baustein sind dabei auch Angebote im Bereich Naturtourismus, auf denen das Gesamtpaket aufbaut. Eva Gruber, die Leiterin der Tourist Info Waging, hat das Projekt schon in mehreren Gremien vorgestellt, zuletzt im Gemeinderat Waging, wo es auf einhellige Unterstützung traf.

Im Moment ist eine Förderung über den Topf der Leadergruppe Traun-Alz-Salzachtal beantragt, in den dank Unterstützung der Leadermanagerin Elke Ott Teisendorf, Saaldorf-Surheim und Laufen unbürokratisch integriert werden sollen. Antragsteller ist die Gemeinde Waging, die den Hauptteil der geschätzten Gesamtkosten von ca. 30.000,- EUR trägt (55% ohne Förderung), unter Federführung der Tourist Info Waging mit Leiterin Eva Gruber. Der Rest der Kosten verteilt sich auf 8-9 Gemeinden, je nach Zahl der Übernachtungen 2015. Im Fall einer Förderung verringern sich die Kosten für jede Gemeinde um mindestens 40%. Alle Gemeinden und der zuständige Leader-Lenkungsausschuss haben das Projekt bereits befürwortet, es muss aber noch von den Leader-Förderstellen geprüft und bewilligt werden. Wird es positiv beschieden, soll die Ausarbeitung von Januar bis März erfolgen. Nicht nur touristische Fachleute, sondern alle interessierten Bürger sollen an ein bis zwei Arbeitssitzungen teilnehmen können. Mit den touristischen Dachmarken, der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH und dem Chiemgau Tourismus, gibt es eine enge Verzahnung und Abstimmung.

Sollte das Konzept rechtzeitig bis Ende März erstellt werden können wie geplant, will sich die Tourist Info Waging damit auch am „Wettbewerb Naturtourismus“ des Bayerischen Umweltministeriums bewerben. Die Unterlagen dafür müssen bis Ende April eingereicht werden.

Loading...
Loading...

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.