Tourismuskonzept für die ÖMR als LEADER-Projekt bewilligt

Am Montag, 19. Dezember 2016 ist vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim der positive Bescheid zur Ausarbeitung eines touristischen Profils für die Ökomodellregion (ÖMR) in der Marktgemeinde Waging eingegangen. Dabei handelt es sich um ein Förderprojekt der LEADER-Region Traun-Alz-Salzach, bei dem zum ersten Mal die Einbindung der drei neuen Mitgliedsgemeinden – Teisendorf, Saaldorf-Surheim und Laufen – aus dem Berchtesgadener Land erfolgt. Die Ausarbeitung des Konzeptes wird von der „AGL Arbeitsgruppe für Landnutzungsplanung“ unter Federführung von Prof. Dr. Ulrike-Pröbstl-Haider aus Polling, Landkreis Weilheim, übernommen. Bis Ende März 2017 soll ein praxisorientierter Leitfaden erstellt werden, der dem Gast die Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel erkennbar und erlebbar macht. Hier werden vor allem Alleinstellungsmerkmale in den Bereichen Biolandbau und regionale Produkte untersucht, basierend auf Angeboten im Naturtourismus. Als Antragsteller übernimmt die Marktgemeinde Waging mit 55 Prozent den Hauptteil der Gesamtkosten in Höhe von 28.295,34 Euro. Der Rest der Kosten verteilt sich auf neun Gemeinden, je nach Zahl der Übernachtungen von 2015. Dank der bewilligten Zustimmung von LEADER verringern sich die Kosten für jede Gemeinde um mindestens 40%. Neben touristischen Fachleuten aus den Landkreisen Traunstein und Berchtesgaden sind alle interessierten Bürger aufgerufen, an ein bis zwei geplanten Arbeitssitzungen teilzunehmen. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. Mit den Dachmarken Chiemgau Tourismus e.V. und der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH gibt es eine enge Verzahnung und Abstimmung. Die Projektleitung liegt bei Eva Gruber, der Leiterin der Tourist-Info Waginger See. Kooperationspartner sind LEADER-Managerin Elke Ott und die Gemeinden der Ökomodellregion.
(Pressemitteilung der Tourist Info Waginger See vom 22.12.2016)

Gemeinsames Tourismuskonzept zur Ökomodellregion (ÖMR)

Zum ersten Mal planen alle Mitgliedsgemeinden der Ökomodellregion ein gemeinsames Förderprojekt über Leader:

Ist das Prädikat „staatlich anerkannte Ökomodellregion“ auch für Erholungssuchende interessant und wenn ja, wie können wir die Modellregion für den Gast erkennbar und erlebbar machen?  Welche Angebote können wir entwickeln, die unsere Alleinstellungsmerkmale im Bereich Biolandbau und ökologische Projekte herausheben, und wie bringen wir unsere regionalen oder ökologischen Produkte dem Gast genussvoll nahe? Wie kann der Gast dazu beitragen, dass bäuerliche Betriebe wie z.B. mit Urlaub auf dem Bauernhof, mit Seminarräumen oder mit Direktvermarktungsangeboten weiter gestärkt werden? Diese Fragen sollen in einem touristischen Konzept beantwortet werden, das durch ein Büro von Januar bis März maßgeschneidert werden soll. Ein wichtiger Baustein sind dabei auch Angebote im Bereich Naturtourismus, auf denen das Gesamtpaket aufbaut. Eva Gruber, die Leiterin der Tourist Info Waging, hat das Projekt schon in mehreren Gremien vorgestellt, zuletzt im Gemeinderat Waging, wo es auf einhellige Unterstützung traf.

Im Moment ist eine Förderung über den Topf der Leadergruppe Traun-Alz-Salzachtal beantragt, in den dank Unterstützung der Leadermanagerin Elke Ott Teisendorf, Saaldorf-Surheim und Laufen unbürokratisch integriert werden sollen. Antragsteller ist die Gemeinde Waging, die den Hauptteil der geschätzten Gesamtkosten von ca. 30.000,- EUR trägt (55% ohne Förderung), unter Federführung der Tourist Info Waging mit Leiterin Eva Gruber. Der Rest der Kosten verteilt sich auf 8-9 Gemeinden, je nach Zahl der Übernachtungen 2015. Im Fall einer Förderung verringern sich die Kosten für jede Gemeinde um mindestens 40%. Alle Gemeinden und der zuständige Leader-Lenkungsausschuss haben das Projekt bereits befürwortet, es muss aber noch von den Leader-Förderstellen geprüft und bewilligt werden. Wird es positiv beschieden, soll die Ausarbeitung von Januar bis März erfolgen. Nicht nur touristische Fachleute, sondern alle interessierten Bürger sollen an ein bis zwei Arbeitssitzungen teilnehmen können. Mit den touristischen Dachmarken, der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH und dem Chiemgau Tourismus, gibt es eine enge Verzahnung und Abstimmung.

Sollte das Konzept rechtzeitig bis Ende März erstellt werden können wie geplant, will sich die Tourist Info Waging damit auch am „Wettbewerb Naturtourismus“ des Bayerischen Umweltministeriums bewerben. Die Unterlagen dafür müssen bis Ende April eingereicht werden.

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